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Der Rücken - Die Stütze des Körpers! |
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Die Erkrankungen an der Wirbelsäule, an der ca. 2 Mio. Menschen in Österreich leiden, ist die Volkskrankheit Nr. 1. Die Wirbelsäule funktioniert nur durch ein Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und Bändern. Fällt ein Faktor aus, kommt das Gefüge aus dem Gleichgewicht und die Schmerzen in der Wirbelsäule treten auf. Der Stützapparat, der eigentlich für die Fortbewegung bestimmt ist, wird durch stundenlanges, bewegungsloses Sitzen bzw. gleichmäßige Arbeiten an Maschinen missbraucht. Dabei liegt die Ursache des Rückenleidens bereits in der Kindheit. Haltungsschäden durch Übergewicht, verminderte körperliche Bewegung, stundenlanges "Kauern" vor dem Fernsehapparat oder vor dem Computerspiel sowie auch durch das Tragen schwerer Schultaschen in der Kindheit führt später zu chronischen Leiden. Auch stundenlanges Autofahren, tragen von schweren Lasten und meist rückenfeindliche Bildschirmarbeitsplätze führen schließlich zu Verspannungen, Nackenschmerzen und später zu dauernden Schmerzen. Die zu diesem Zeitpunkt beginnende Wirbelsäulengymnastik, Schwimmen, Muskeltraining und Veränderungen der Arbeitsplätze sind sicherlich zielführend aber doch etwas zu spät. Medikamentöse und physikotherapeutische Maßnahmen ergänzen die therapeutischen Möglichkeiten. Auch psychische Faktoren können zu Rückenleiden führen. Stress, Angst, Trauer und Depressionen können zu schmerzhaften Verspannungen und sogar zur Krümmung der Wirbelsäule führen. Diese chronisch nicht funktionelle Körperhaltung führt, wenn nichts unternommen, zur Abnützung der Wirbelsäule und der Bandscheiben. Deshalb sollte bei der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen nicht nur medizinische und physikotherapeutische, sondern auch physische Maßnahmen getroffen werden. Eine Stärkung des Selbstwertgefühls bei depressiven oder ängstlichen Menschen wirkt sich auch positiv auf die Wirbelsäule aus. Eine Entlastung der Wirbelsäule mit gleichzeitigem Effekt die Rückenmuskulatur zu stärken erreicht man durch gezieltes Ausdauer - Kräftigungstraining. Diese Übungen genügen, wenn unter Anleitung durchgeführt, zwei - bis dreimal wöchentlich. Dazu können folgende Sportarten gehören: Schwimmen, besonders das Rückenschwimmen, da es die Wirbelsäule entlastet. Auch das Laufen gehört zu den wichtigsten Formen des Ausdauertrainings, kann jedoch - wenn falsch angewandt - Gelenke stark belasten (z.B. auf Asphalt). Hier käme die Form "Nordic Walking" zur Anwendung, die Wirbelsäule und Gelenke durch Einsatz von Stöcken entlastet.
Mein Ratschlag an Sie: Lassen Sie sich von Ihrem Sportarzt ein auf Sie zugeschnittenes Ausdauertraining zusammenstellen, Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken! |
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