Wetterfühligkeit! 

Lange belächelt, beschäftigt sich die Wissenschaft nun doch mit dem Phänomen „Wetterfühligkeit“ oder ganz burschikos gesagt mit dem „Altweiber Gejammer“: Der Einfluss des Wetters auf das Wohlbefinden des Menschen wurde schon immer angenommen, nun scheint es bewiesen, da auch seit kurzem bei Wettervorhersagen auch Wetterfühligkeitswarnungen nicht mehr fehlen. Auch Reaktionsstörungen und Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr können bei extremer Wetterlage beobachtet werden. Die Hauptsymptome, die häufig auftreten sind Kopfdruck, innere Unruhe, Gereiztheit und Konzentrationsschwäche. Diese Symptome können zeitweise so stark werden , dass manche Menschen dadurch sogar arbeitsunfähig sind.

Es wurde auch beobachtet, dass in krassen Fällen Wetterfühligkeit sogar bei einigen labilen Menschen eine Selbstmordgefährdung auslösen kann. Wissenschaftler untersuchten nun das Phänomen, wie Regen, Gewitter, Nebel oder trübes Wetter Migräne Anfälle, Bluthochdruck, Rheuma und diverse Schmerzen, die das Wohlbefinden des Menschen negativ beeinflussen, auslösen können. Die Großwetterlage ändert sich alle 6 Tage, diese führt zu Temperatur- und Luftdruckschwankungen. Diese Schwankungen beeinträchtigen die Lebensqualität des Menschen durch Veränderungen des Wärme- und Flüssigkeitshaushaltes des Körpers, aber auch elektromagnetische Wellen wirken sich negativ auf das Gehirn aus.

Die Wetterfühligkeit jedes einzelnen hängt natürlich auch vom Gesundheitszustand und von körperlichen Schwachstellen ab. Tiefdruckgebiete lösen oft Kopfschmerzen und Erhöhung des Blutdruckes aus. Trübes Wetter begünstigt Infarkte, Depressionen und allergische Reaktionen. Warmwetter führt oft zu Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Krämpfe, niedriger Blutdruck und Migräne.Hauptangriffspunkt ist das Herz Kreislaufsystem. Studien haben gezeigt, dass Herz Kreislauf Tote besonders bei hoher thermischer Belastung, wenig Wind und hoher Luftfeuchtigkeit zu beklagen sind. Ca 60% der Infarktpatienten klagen bis zu 10 Jahre danach noch über extreme Wetterfühligkeit.

Wir können zwar nicht das Wetter ändern, wohl aber die Symptome der Wetterfühligkeit bekämpfen. Dazu gehören ausreichende Bewegung (Ausdauertraining) wenig Alkohol, keine Zigaretten, mäßig Kaffee und fettarme Ernährung. Wichtige Nahrungsmittel sind Gemüse, Obst, Reis, Nudeln und vor allem Hülsenfrüchte. Gerade hier wird gespart. Hülsenfrüchte sind reich ein Kohlehydrate (Stärke) und pflanzlichen Eiweiß. Eine besondere Hülsenfrucht, die Sojabohne versorgt den Körper mit noch mehr Eiweiß und vor allem mit Lecithin. Lecithin ist ein wichtiger Baustein der lebenden Zellen und zwar bis zu 40%. Es macht die Zellmembran geschmeidig und funktionstüchtig, ist verantwortlich für die

Informationsübertragung im Gehirn, kräftigt die Gedächtnisleistung und regeneriert Zellwandschäden, wie sie durch Alkohol und andere toxische Substanzen entstehen können. Auch das schädliche LDL - Cholesterin wird durch Lecithin abgebaut. Lecithin kommt auch im Fleisch, Eier und Innereien vor, doch hier leider in Verbindung mit dem schädlichen Cholesterin. Deshalb ist das pflanzliche Lecithin sehr wertvoll, das in Sojabohnen zu finden ist, weil es einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthält. Durch regelmäßigen Verzehr von Sojalecithin kann das böse LDL - Cholesterin um ca. 20% gesenkt, der Anteil des guten HDL -Cholesterin gesteigert werden. Sojalecithin regelmäßig eingenommen stabilisiert den Stoffwechsel und bezogen auf die Wetterfühligkeit kann einem das unpassende Wetter nicht mehr unpässlich machen.