| Trockenes Auge– „Sand im Getriebe“! |
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Die typischen Symptome trockener Augen sind ein brennendes Gefühl, wie reibende Sandkörner, ein Jucken und ein häufiger Tränenfluss. Ca 20% der Bevölkerung leiden darunter. Die Augenoberfläche wird unzureichend benetzt. Die medizinische Bezeichnung lautet Sicca Syndrom. Die Zahl der Patienten mit dem Sicca Syndrom nahm in den letzten Jahren stetig zu. Die Ursachen des Auftretens sind vielfältig. Einerseits werden die Menschen immer älter, und mit dem Alter nimmt die Tränenflüssigkeitsproduktion ab. Andererseits spielen Umweltfaktoren (Smog, Staub, etc.) eine große Rolle. Auch Medikamente können die Krankheit auslösen, dazu gehören Psychopharmaka, Blutdruckmittel, Schmerzmittel, auch Klimaanlagen und Computertätigkeiten sind dafür verantwortlich. Bei Frauen können auch hormonelle Faktoren mit eine Rolle spielen, tritt diese Krankheit doch häufiger bei Frauen zwischen 40 und 70 Jahren auf. |
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Der Tränenfluss benetzt die Hornhaut, reinigt das Auge von Staub und Pollen und ist gleichzeitig ein Ernährungsfaktor für das umliegende Gewebe. Gleichzeitig verschafft uns dieser Film eine klare Sicht. Das menschliche Auge funktioniert wie eine Hochleistungskamera und gibt pro Sekunde ca. 10 Millionen Informationen an das Gehirn weiter. Es ist bis jetzt nicht gelungen im Labor die Tränenflüssigkeit nachzuahmen. Medizinisch unterscheidet man 2 Formen des trockenen Auges. 1.Mangel an Tränenflüssigkeit: Eine zu geringe Produktion führt zu einen hypovolämisch bedingten trockenen Auge. 2.Die Zusammensetzung stimmt nicht: Hier sind zwar genug Tränen vorhanden, aber durch Veränderung der Augenoberfläche oder einer Liderkrankung kommt es zu einer raschen Verdunstung der Flüssigkeit. |
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Treten diese Symptome auf, ist es anzuraten einen Facharzt aufzusuchen (bitte keine Selbstmedikation) um diese Erkrankung abzuklären. Wiederkehrende Infektionen, die nicht behandelt werden, können die Bindehaut schädigen und damit Sehschäden verursachen. Ist diese Erkrankung medizinisch abgeklärt, können Tränenersatzmittel eingesetzt werden, auch eine Besprühung des offenen Auges mit einer Öl in Wasser Emulsion, eine Therapie des Lidrandes oder eine Botox Behandlung können helfen. Wichtig jedoch ist auch ein häufiges blinzeln, Luftbefeuchter einsetzen, Zigarettenrauch meiden, bei Computerarbeiten Pausen einlegen und im Winter die Räume mehrmals durchlüften. Die Augen werden es ihnen danken. |
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