| Sommer - Sonne - Augenschutz! |
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Nach einem langen, düsteren Winter kommt endlich der Frühling mit den lang ersehnten Sonnestrahlen. Dies tut zwar der Seele gut, aber unsere Augen mögen das helle Licht gar nicht. Das Auge sieht am optimalsten bei einer Helligkeit von ca. 10.000 Lux. Durch helle Fassaden in Städten, am Meer (Reflexion), in großer Höhe und auch im Schneebedeckten Gelände nimmt die Helligkeit bis zu einem 10 fachen zu. Das große Problem dabei ist nicht die Helligkeit allein, auf die sich die Pupillen mit einer Verengung einstellen können, sondern die UV-Strahlung. Denn diese durchdringen die Linse des Auges und können Veränderungen bis hin zu Schäden am Auge hinterlassen. Diese können Entzündungen der Hornhaut, Ausbildung eines grauen Stars (Linsentrübung), oder Maculadegeneration hervorrufen. Die Maculadegeneration, die heute noch nicht heilbar ist, tritt bei jenen älteren Menschen verstärkt auf, die in jüngeren Jahren sehr häufig ungeschützt dem Sonnenlicht ausgesetzt waren. Empfindliche Kinderaugen sollten unbedingt vor grellem Sonnenlicht geschützt werden, da die Strahlungsintensität auch in unseren Breiten zugenommen hat. |
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Auch hier gilt, wie überall in der Medizin: Vorbeugen ist besser als Heilen. In diesem Fall kann dies einerseits durch innere Maßnahmen, sprich augenfreundliche Ernährung, andererseits von außen durch Schutzbrillen entgegengewirkt werden. Zur „augenfreundlichen Ernährung“ zählen Vitamine und gewisse Pflanzenstoffe, die auch einen Schutz für die durch Fernsehen und Bildschirmarbeit stark überanstrengte Augen bieten. Wichtig für den Sehvorgang, vor allem für die Nachtsichtigkeit ist das Vitamin A. Vitamin A wird im Körper aus Betacarotin umgewandelt, das hauptsächlich in Karotten vorkommt. Der Mangel führt zu trockener Bindehaut, angeschwollenen Lidern bis hin zu Hornhautgeschwüren. Betacarotin ist auch in anderen Gemüsesorten, wie Spinat, Kopf – und Vogerlsalat vorhanden, die gedünstet oder püriert mit etwas Öl versetzt die Aufnahme diese Vitamins durch den Darm verbessert. |
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Auch Vitamin E und C, so genannte Radikalfänger, werden als „innere Sonnenbrille“ bezeichnet, da sie die durch UV Licht gebildeten giftige Substanzen – Radikale genannt – binden und unschädlich machen. Vitamin E und C findet man hauptsächlich im Paprika, in Johannisbeeren, in Tomaten und im Broccoli. |
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Der „äußere Augenschutz“ ist besonders wichtig, wenn die Sonne sehr hell vom Himmel scheint. Trendige Sonnenbrillen in allen möglichen Farben sind vielleicht hübsch anzusehen, schützen aber nicht vor den gefährlichen UV- Strahlen. Die Glasfarbe sollte den Lichtverhältnissen angepasst werden. Dunkle Gläser verfälschen die Farbwahrnehmung am wenigsten, helle Gläser (gelb, rosa, hellblau) eignen sich eher bei Schnee und Nebel (wegen besseren Konturen), sind jedoch nicht geeignet am Strand und am See, weil sie zuviel Licht durchlassen und zu Schmerzen und Schäden im Auge führen können. |
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Neben der Art der Tönung ist die Qualität der Gläser sehr wichtig, denn sie sollten über einen Breitband – UV- 400 – Schutz verfügen, der die gefährlichen Wellen im UV Bereich filtert. Qualitätsgläser weisen auch, wie häufig in gepressten Gläsern, keine Schlieren und Einschlüsse auf. Die Wölbung sollte nicht zu stark sein, da es zu einer Verzerrung der Bilder kommen kann. Auch der Sitz der Brille ist wichtig, um seitlich oder von oben die UV Strahlung nicht durchzulassen. Deshalb sollten die Gläser nach oben bis zu den Augenbrauen und seitlich mindestens bis zum Gesichtsrand reichen. Tun Sie für Ihre Augen etwas gutes und entscheiden Sie sich für ein Markenprodukt und nicht für ein billiges Exemplar von einem Händler am Strand, sollte sie noch so poppig aussehen. |
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