| Die Schuppenflechte |
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Ca .2% der österreichischen Bevölkerung
leidet an einer Schuppenflechte (Psoriasis), eine sehr unangenehme
Hauterkrankung, die für die betroffene Person einen unangenehmen
Leidensweg darstellt. Befallen werden hauptsächlich Kniekehlen,
Ellbögen, Hals und Kopf. Zuerst entzündet sich die Haut, verdickt
sich und beginnt schließlich zu schuppen. Diese Hautkrankheit tritt
in Schüben auf und kann auch den ganzen Körper befallen. Als Ursache
wird eine Autoimmunerkrankung angenommen, die zu einer vermehrten
Produktion von Hautzellen führt. |
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Welche Therapie eingesetzt wird, soll der Arzt entscheiden, denn jedes Medikament hat sein eigenes Wirkungs- und auch Nebenwirkungsprofil. Viele Patienten möchten aber auf komplimentärmedizinische Maßnahmen zurückgreifen, da sie sich vor Nebenwirkungen fürchten. Eine alternativmedizinische Therapie wäre die mit den „Knabberfischen“. Dieser rote Saugbarbe zählt zur Familie der Karpfenfische und kommt in der Türkei vor (Kangal in der Türkei ist dafür ein begehrter Kurort). Die betroffene Person liegt in einer Wanne, umgeben von hunderten Knabberfischen, die die Schuppenbelege vom Körper fressen. Es kommt dadurch zu einer Verringerung der Hornschicht und die Haut wird dadurch glatter. Die Behandlungsdauer erstreckt sich über 3 Wochen, bei 2 Stunden täglich in der Wanne. Danach genügt ein Bad je nach Wirkung einmal wöchentlich bis 1 x monatlich. Studien haben ergeben, dass sich bei 90% der Betroffenen ein guter Erfolg eingestellt hat. Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination von UV Licht und hoher Salzkonzentration, wie man es bei einer Kur am Toten Meer findet. Eine Diät ist bei Psoriasis nicht notwendig, jedoch ein Verzicht von Alkohol und Vermeidung von Stress. |
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