| Nasenbluten! |
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Nasenbluten ist ein häufiges Erscheinungsbild, das viele Menschen beunruhigt. Meistens stecken aber nur banale Ursachen dahinter. Nasenbluten kann bei häufigen Schnäuzen, bei ausgetrockneter Nasenschleimhaut, bei Nasenbohren, bei einem Schlag auf die Nase, aber auch bei allergischen Schupfen auftreten. Die Nasenschleimhaut ist mit sehr feinen Blutgefäßen stark durchblutet, die eben leicht verletzbar sind. Am häufigsten blutet man von der vorderen Nasenscheidewand aus. |
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Tritt jedoch das Nasenbluten häufig auf, können ernsthafte Erkrankungen die Ursache sein. Nicht eingestellter Blutdruck, Gerinnungsstörungen, Diabetes mellitus und selten auch Tumore in den Nasennebenhöhlen. Medikamente, die die Blutgerinnung herabsetzen (z.B. Marcoumar) können ebenfalls, wenn die Blutgerinnung zu niedrig ist (unter 10%) ein Nasenbluten hervorrufen. Der Blutverlust ist eher gering und das Bluten hört meistens nach einigen Minuten wieder auf. Trotzdem kann man Maßnahmen treffen um das Blutstillen zu beschleunigen. Dazu gehören kalte Umschläge oder Eispackungen im Nackenbereich. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen und die Blutung hört auf. Man kann auch versuchen mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel zusammen zu drücken. Abschwellende Nasentropfen, die die Blutgefäße verengen, führen auch zu einem Erfolg. Ein Fehler, der immer begangen wird, ist das hinlegen bei Nasenbluten, denn in dieser Stellung wird die Blutzufuhr zum Kopf gesteigert und damit der Druck in den kleinen Gefäßen erhöht, was zu einer weiteren verstärkten Blutung führen kann.Um zu einem Erfolg zu kommen, ist die richtige Körperhaltung entscheidend. Das bedeutet Stehen oder aufrechtes Sitzen mit etwas vorgebeugten Kopf, damit die Nase nach vorn ausbluten kann, das Blut nicht hinten abrinnt und verschluckt wird. Dies kann bei Kindern zum Erbrechen führen. Nach Sistieren der Blutung für einige Stunden auf kräftiges Schnäuzen verzichten. |
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Führen die obengenannten Maßnahmen nicht zu einem Erfolg, tritt die Blutung wiederholt auf oder dauert sie länger als 20 Minuten sollte man einen Arzt aufsuchen. Denn heftiges Bluten aus beiden Nasenlöchern kann ein Hinweis auf einen hohen Blutdruck oder auf eine Schlaganfallgefährdung sein. Einseitiges Bluten ist meistens ein Hinweis auf ein verletztes Blutgefäß, das von einem Facharzt verödet werden kann. Vorbeugende Maßnahen, die das Austrocknen der Nasenschleimhaut verhindern können, sind die Anwendung von Nasenölen oder Meersalzsprays. |
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Lasertherapie einer Teleangiektasie |
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