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Herbstzeit - Herbstleid! |
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Kennen Sie das Auch? Am liebsten würde man den ganzen Tag im Bett bleiben, man ist antriebslos und hat keine Lust zu irgendetwas. Trübe Gedanken jagen durch den Kopf. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten, durch die kürzere Sonnenscheindauer, verstärken sich diese Phänomene. Die geringe Lichteinwirkung zeigt sich negativ auf den Organismus, der Stoffwechsel ändert sich. Es kommt zur Abnahme von Botenstoffen im Gehirn mit negativen Auswirkungen auf das Befinden. Allerdings kann man auch selbst gegensteuern, durch ausgewogene, vitaminreiche Nahrung und körperliche Betätigung. Johanneskraut (auch als Tee erhältlich) wirkt ebenfalls stimmungsaufhellend und hat eine antidepressive Wirkung. In der Homöophatie gibt es ebenfalls eine Reihe an nebenwirkungsfreien Arzneien. Besonders zielführend hat sich die Behandlung mit Licht und OZON (siehe ARCHIV bzw. Artikel im kommenden Monat) herausgestellt. Beides führt zu einer positiven Stimulierung des Organismus und zu einer Anregung des Stoffwechsels. Handelt es sich allerdings bei der schlechten Laune und Antriebslosigkeit um eine echte Depression, sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen. Grundsätzlich unterscheidet man 2 Formen der Depression: Endogene und Reaktive Depression. Während sich die eine ohne ersichtlichen Grund entwickelt und immer ärztliche Behandlung |
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erfordert, basiert die reaktive Depression auf einer eindeutigen Ursache (Tod eines geliebten Menschen, scheinbar unlösbare persönliche oder familiäre Probleme). Wenn es hier gelingt das Problem zu verarbeiten, schafft man es meist auch wieder Energie zu bekommen. Allerdings sollte man auch hier bei längerer Dauer den Arzt aufsuchen, der Hilfestellungen und Kontaktaufnahmen mit Therapeuten und Selbsthilfegruppen vorbereiten kann. |
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