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Reisetips |
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Schutz durch Impfung
| Wenn einer eine (Fern)
Reise macht, gehört zur Reisevorsorge der Gedanke an die
notwendigen Schutzimpfungen. Die Krankheiten, die durch die Reisen
auftreten können sind um so gefährlicher je exotischer das
Reiseziel ist. Gegen die meisten Tropenkrankheiten gibt es heute
Gott sei Dank schon effektive Impfungen, sowie vorbeugende Maßnahmen in
Form von Medikamenten. Wichtig für die Impfungen ist der Termin der
Abreise, da man ca.4-6 Wochen vorher beginnen soll, um auch einen
notwendigen Schutz zu erreichen. Grund dafür ist: Der Impfstoff benötigt
eine gewisse Zeit bis er sich schützend aufbaut. Manche Impfungen
benötigen zwei Teilimpfungen, die in Abständen von 4 Wochen verabreicht
werden, um den notwendigen Schutz zu erzielen. Man sollte auch daran
denken, dass der Körper auf Impfungen mit Nebenwirkungen- wie
lokale Reaktionen an der Impfstelle, Fieber, Übelkeit,
Magenprobleme- reagieren kann. Bei diesen Impfungen wird das Immunsystem
extrem gefordert, da es lernen muss, diese fremden Krankheitserreger
abzuwehren. Krankheiten schwächen das Immunsystem und können damit die
ersten Tage im Urlaub unleidlich machen. Um dies zu vermeiden nochmals der
Hinweis, mit den Impfungen rechtzeitig zu beginnen. Dieser Hinweis gilt
auch für die Malaria Prophylaxe. Als Basisprogramm, welches fast für
jedes Urlaubsland geeignet ist, schlage ich Folgendes vor. Hepatitis A/B,
Typhus, Diphtherie/Tetanus und Polio. Trotzdem sollte man sich vorher
informieren, welch zusätzlicher Schutz in diversen exotischen
Ländern noch notwendig ist. Infektionen, die man aus solchen
Ländern mitbringt, sind nicht nur sehr unangenehm, sondern können auch
die Lebensqualität über einen langen Zeitraum negativ beeinflussen. Also
nochmals: Vorinformationen sind von äußerster Wichtigkeit.
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Als vorbeugende Maßnahme wäre viel Flüssigkeit trinken (Wasser), gymnastische Übungen mit den Füßen während des Fluges und das Tragen von Stützstrümpfen. Auch blutverdünnende Medikamente (Aspirin) können einen Gewissen Schutz vor Thrombosen bieten. Eine ganz sichere Maßnahme wäre die Verabreichung einer Spritze, die die Blutgerinnung herabsetzen vermag. Diese Injektion kann selbst verabreicht werden und zwar in den Oberschenkel oder in die Bauchdecke. Wenn jemand Angst davor hat, sollte er die erste Injektion gemeinsam mit seinem Arzt durchführen. Ich kann Ihnen versichern, dass dieser kleine Nadelstich nicht weh tut. |
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Lästige Moskitos |
| In exotischen Ländern ist ein Mückenschutz unbedingt notwendig und zwar nicht nur um unangenehme Insektenstiche zu vermeiden, sondern auch gegen Krankheiten, wie Malaria oder Dengue-Fieber vorzubeugen. In den Tropen nützen natürlich unsere einfachen Gelsenmittel, die wir zu Hause gewöhnt sind, nicht. Diese Mittel, die auch für Tropenreisende geeignet sind, enthalten aber aggressive Stoffe, die man nur auf der Kleidung oder auf der Haut verwenden kann. Liegen keine klimatisierten Räume vor, ist unbedingt anzuraten ein Moskitonetz und/oder einen Mückenstecker zu verwenden. Damit ist zumindest eine angenehme Nacht gewährleistet. Wurde man jedoch gestochen, kann man die irritierte Haut mit speziellen Gels oder Lösungen behandeln. Tritt jedoch eine sehr starke Reaktion auf (Allergie) , oder jemand neigt dazu, sollten Antihistamintabletten, Calciumpräparate und Cortisonhältige Präparate in der Reiseapotheke nicht fehlen. Die spezifische Malaria Prophylaxe sollte mit Ihrem Arzt abgesprochen werden. |