Erektile Dysfunktion - Lust ja, Können nein!

600.000 Männer in Österreich leiden an einer Erektionsstörung und somit ist Ihre sexuelle Lebensqualität gestört. Diese Störung ist nicht ein Problem des Mannes allein, sondern sie wirkt sich auch negativ auf das Zusammenleben in einer Partnerschaft aus. Eine Behandlung wäre möglich, leider sprechen sehr wenig über das Problem mit Ihrem Arzt. Wenn die Diagnose „Erektile Dysfunktion“ gestellt wird, muss dem betroffenen Mann bewusst sein, dass es sich um eine Erkrankung handelt, die psychische und physische Gründe haben kann. Wenn die Potenz nicht mehr so richtig funktioniert, wie man sonst gewohnt war, schlägt sich das auf das „Gemüt“ nieder, es wird zum psychischen Problem, das sicherlich schwerer zu behandeln ist, als primär das körperliche. „Erektile Dysfunktion“ kann auch ein Begleitsymptom einer schweren Erkrankung sein, wie Gefäßleiden auf Grund eines erhöhten Blutdruckes, Fettstoffwechselstörung, oder Diab.mell. Potenzstörungen bei erhöhtem Blutdruck können sowohl durch die Erkrankung selbst, als auch durch Medikamente, die dagegen eingesetzt werden, auftreten. Viele brechen dadurch die Behandlung ab, und riskieren durch den unbehandelten Blutdruck, der eine lebensgefährliche Krankheit darstellt, einen tödlichen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Es gibt viele Medikamente gegen den erhöhten Blutdruck, die die Potenz einschränken, es gibt aber auch welche, die nicht nur den Blutdruck unter Kontrolle bringen, sondern auch Potenz steigernd wirken können. Untersuchungen haben ergeben, dass bei diesen Medikamenten eine Steigerung des sexuellen Verlangens um ca.20%, eine Verbesserung der Orgasmusfunktion um ca.40% zu beobachten war. Gleichzeitig beugen diese Medikamente auch gegen Herzinfarkt und Schlaganfall vor.

Die erektile Dysfunktion ist eine Krankheit wie jede andere und gehört deshalb in die Hand eines Arztes, denn Sie braucht eine ärztliche Überwachung. Sind die organischen Leiden abgeklärt oder behandelt, kann der Arzt gemeinsam mit dem Patienten eine medikamentöse Therapie der erektilen Dysfunktion einleiten, und auch den Patient über Nebenwirkungen informieren. Bei Herzkreislauf Erkrankungen, wie Angina Pectoris, bei denen nitrathältige Medikamente eingenommen werden, können Sexualstimulantien fatale Folgen haben. Deshalb ist, wie oben schon angeführt vorher eine ärztliche Abklärung unbedingt notwendig. Sind alle Parameter abgeklärt, steht nichts mehr im Wege, um zur Stimulierung Tabletten anzuschaffen, von denen es derzeit 4 verschiedene gibt, die auch verschiedene Wirkungen aufweisen. Die einen haben eine Wirkdauer von 4-5 Stunden, in denen auch mehrere Erektionen möglich sind, die anderen haben eine Wirkungsdauer von ca.12 Stunden (am Morgen eingenommen, wirken sie am Abend noch immer). Neben der Wirkung kann es aber auch Nebenwirkungen geben, wie Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen, verstopfte Nase, Schwindel, Muskelschmerzen und Übelkeit, die aber eher selten auftreten.

Zu den oben angeführten Möglichkeiten, gehört natürlich auch ein Verständnis der „Eva“, „Adam“ gegenüber, denn Stress, Sorgen, und Streit sind weitere Lustkiller. Und gerade hier lässt sich manches in trauter Zweisamkeit bewältigen, wie zum Beispiel die Freizeit nicht zu eng planen oder mehr Freiräume für spontanes Verhalten aufbauen. Kommt es dann zum spontanen Sex, war das ein großer Erfolg.

Denn Sex soll nicht als olympische Disziplin betrachtet werden, sondern er ist einfach eine der schönsten Sachen im menschlichen Leben.

 

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