| E - Card! |
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Um es vorweg zu nehmen, das Priessnitz Team steht der E - Card durchaus positiv gegenüber. Auch kleinere und größere Pannen, wie sie jetzt zu Beginn auftreten können uns nicht entmutigen. Für den Patienten ist die E - Card im Scheckkartenformat wesentlich einfacher bei sich zu tragen, als der Krankenschein, den man erst besorgen muss. Auch für den Arzt ist mit dieser Einführung das unangenehme Einmahnen des Krankenscheines vorbei. Diese E - Card soll, sowie es dem Patienten und dem Arzt vorgestellt wurde den Krankenschein ersetzen. Beim Erstbesuch in der Ordination (Gebietskrankenkassa und Gewerbliche Wirtschaft im Quartal, andere Kassen im Monat) wird die E - Card eingegeben. |
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Plötzlich haben sich die Kassen anders besonnen und wollen verlangen, dass die Karte bei jedem Arztbesuch gesteckt wird. Damit befinden wir uns auf der typisch österreichischen Schiene – der Bürokratie. Abgesehen davon, dass dies mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist, ist es dem Arzt nicht mehr möglich längere Patientengespräche am Telefon zu führen, da diese verrechnungstechnisch nicht mehr erfasst werden können. Die täglichen telefonischen Auskünfte, wie Befundbesprechung, Laborbesprechung, psychologische Betreuung und vieles mehr nehmen ca. 1-1,5 Stunden pro Ordinationstag in Anspruch. Es ist nicht anzunehmen, dass es im Hauptverband oder in den Krankenkassen einen Beamten gibt, der täglich 1 – 1,5 Überstunden macht ohne sie vergütet zu bekommen. Will man mit dem immer wiederkehrenden Stecken der E - Card eine Kontrolle über den Arzt ausüben, ist dieses Vorhaben eigentlich menschenunwürdig und erinnert an ein totalitäres Regime. Dieses Vorhaben ist sicherlich nicht dienlich um das bisherige Vertrauen zwischen Arzt und Patient aufrecht zu erhalten. |
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