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Asthma Bronchiale |
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Die
nebeligen und feuchten Tage, welche die nächsten Monate beherrschen
werden, bewirken nicht nur bei vielen Menschen den Ausbruch von
Depressionen, sondern belasten auch
den Kreislauf und die Lunge. Dieses feuchtkalte Wetter wird für das
vermehrte Auftreten von Asthma bronchiale verantwortlich gemacht. Schuld
daran sind primär die viralen Infekte, die zu dieser Zeit gehäuft
auftreten und dabei bei Kindern und Erwachsenen Asthma Anfälle auslösen
können. Viren können eine Überempfindlichkeit der bronchialen
Schleimhaut herbeiführen und damit das Ausatmen erschweren. Pfeifgeräusche
beim Ausatmen, Husten bis hin zu schwerer Atemnot sind die Hauptsymptome
von Asthma bronchiale. |
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Diese unangenehmen Symptome könne durch körperliche Belastung, durch Einatmen von kalter Luft, sowie durch Inhalation von Allergene ausgelöst werden. Diese Krankheit wird oft verwechselt mit einer chron. Bronchitis oder eines Atemwegsinfektes, weil viele Symptome sich gleichen. Die Zahl der Asthmatiker und der Allergien nahmen in den letzten Jahren sehr stark zu, sodass man heute sagen kann, dass ca.10% der Bevölkerung gefährdet sind, an Asthma zu erkranken. Die typische Zeichen eines Asthmatikers sind, wie oben schon erwähnt, das erschwerte Ausatmen, das bis zu einem lebensbedrohlichen Zustand, dem sogenannten „Status asthmaticus“ führen kann. Durch die Verengung der Bronchien auf Grund der Anschwellung der Schleimhaut wird die Ausatmung massiv reduziert. Es kommt zu einer sogenannten Lungenüberblähung, weiters zu einer Blockierung der Einatmung und schließlich zu einem starken Sauerstoffdefizit im Körper. Dieser akute lebensbedrohliche Zustand bedarf eines sofortigen notärztlichen Einsatzes. Bei länger anhaltenden Husten und zeitweißer Atemnot bei Belastung sollte an Asthma bronchiale gedacht werden. Maßnahmen zur Diagnosestellung sind Allergieaustestungen, Lungenfunktionsprüfungen, sowie eigene Aufzeichnungen die Aufschluss geben sollen, wann, wie und wo diese Symptome auftreten. |
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Ziel
der Therapie sollte die Erhaltung der Leistungsfähigkeit, das
Verhindern des akuten Anfalles und das Auftreten eines Organschadens der
Lunge sein. Zu weiteren therapeutischen Maßnahmen zählen
Patientenschulungen, Fernhalten diverser Allergene (Hausstaubmilben,
Schimmelpilze, Tabakrauch), Immuntherapie (Desensibilisierungskuren) und
geeignete Medikamente. Diese Medikamente, meistens zum Inhalieren zu
verwenden, erweitern die Bronchien und hemmen die Entzündung der
Bronchialschleimhaut. Die Verbesserung der Lungenfunktion kann vom
Patienten selbst durch einen sogenannten „Peak flow Meter“
kontrolliert werden. Dieses Messgerät kann Ihnen Ihr Arzt aushändigen,
damit eine bessere Kontrolle der Krankheit durch den Arzt erfolgen kann. |
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Gehören Sie zu den lungenempfindlichen Menschen, vermeiden Sie in den nächsten Monaten, wenn möglich, feuchte Kaltluft, Nebel, Staub, Tabakrauch und Allergene, damit die sportlichen Aktivitäten nicht leiden. |
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